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CASSIOPEIA |
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| *12.06.1998 |
| Heilige Birma - blue point |
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| Cassiopeia sah ich zum ersten Mal am 31.10.1998. Mein Mann und ich waren bei einer netten, kleinen Birma-Cattery in Mülheim, um ein Katzenkind als Gesellschaft für unsere alte Katzendame Mimi zu adoptieren. Im Februar und Juni waren unsere Pommery und unser Kater Tristan verstorben, und Mimi weinte seit ein paar Wochen nach ihren Gefährten. |
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| Bei der Züchterin angekommen gab man jedem von uns ein kleines Birmamädchen von ca. 17 Wochen auf dem Arm. Es waren noch zwei kleine Birmamädchen aus einem Wurf zur Abgabe vorhanden. Ich bekam die kleine Circe, eine Sealpoint –Schönheit mit himmelblauen Augen auf dem Arm. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Mein Mann Ralf hatte Cassiopeia, ein Bluepoint-Mädchen im Arm. Für mich stand sofort fest, ich wollte Circe. |
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| Die Züchterin beriet uns, dass die ruhige Circe besser zu unserer alten Lady Mimi passen würde, als die quirlige Cassiopeia, die uns sofort lautstark zum Spielen aufforderte. Wir erwogen auch kurz, beide Mädchen zu uns zu nehmen, da es uns leid tat die Geschwister zu trennen, die sehr an einander hingen. |
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| Aber die Bedenken, dass für unsere Mimi zwei junge Katzen –Mädchen zu viel wären gaben dann den Ausschlag, die kleine Circe zu nehmen. Wir fuhren dann, was ja eigentlich beim Katzenkauf gar nicht üblich ist, direkt mit Duchesse, wie wir Circe inzwischen umgetauft hatten, nach Hause. Das Züchterpaar hinter uns her und bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend bei uns der Vertrag gemacht. |
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| Duchesse gefiel es ganz gut bei uns, nur Mimi wusste nicht so Recht, was sie von diesem kleinen Katzenmädchen halten sollte und ignorierte jede Aufforderung zum Spiel. Duchesse war sehr einsam ohne eine Spielkameradin in ihrem Alter und so wartete sie nun jeden Tag am Fenster auf mich, wenn ich von der Arbeit kam. |
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| Mimi weinte zwar nicht mehr nach Pommery und Tristan, konnte aber mit Duchesse nichts anfangen. So konnte es nicht weiter gehen, Duchesse brauchte ihre Schwester als Spielgefährtin. Und so nahmen wir drei Wochen später auch Cassiopeia zu uns. |
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| Am 21.11.1998 zog Cassiopeia bei uns ein. Es war sehr schön zu sehen, wie die beiden kleinen Birmamädchen sich sofort wiedererkannten und sich zur Begrüßung an den Näschen beschnüffelten. Von da an waren sie wieder unzertrennlich. Sie spielten und tobten zusammen oder kuschelten sich zusammen im Körbchen. Sie wirbelten uns und unsere Mimi mit ihren katzenkindertypischen Kapriolen und Clownerien kräftig durcheinander. |
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| Es gab immer was zu Lachen, meistens über Cassiopeia, die der Clown in unserer Katzenfamilie war. Die kleinen Birmchen halfen uns über den Tod unserer 2 Katzen aus unserer ersten Katzengeneration hinweg. Es war eine glückliche Zeit an die ich heute mit Wehmut zurück denke, da Duchesse nicht mehr bei uns ist. |
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| Mit der Zeit entwickelte sich Cassiopeia zu einer selbstbewussten kleinen Birma-Persönlichkeit, die es auf unnachahmlicher Art und Weise verstand, ihren Willen durch zu setzen. Sie hat eine unwiderstehlich, charmante Art, der man sich einfach nicht entziehen kann und selbst wenn man hart bleiben möchte, gewährt man ihr am ende doch ihren Willen. Sie besitzt eine ausgeprägte Mimik wie keine meiner anderen Katzen. |
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| Ein Blick in ihr schönes, blaues Gesichtchen mit den safirblauen Augen sagt mir sofort, ob sie fröhlich oder traurig ist. Cassiopeia hat sich zu einer ausgesprochen schönen Birmakatze entwickelt. Sie hat seidenweiches, weißes Fell mit dem birmatypischen, golden Schimmer auf dem Rücken und perfekte Handschuhe und Sporen. Als Baby hat sie auf einer Ausstellung einen Pokal als schönstes Baby gewonnen. Ich bin schon ein wenig stolz auf sie. |
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| Cassiopeia neigt zur Dominanz und hat anfangs versucht, unsere Norweger zu unterdrücken, was ihr aber auf Dauer nicht gelungen ist. Sie mag es gar nicht, wenn man keine Zeit für die hat, erst schimpft sie mit uns und wenn das nicht hilft zieht sie sich beleidigt hoch oben auf dem Kratzbaum zurück und verschläft den Tag. |
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| Sie liegt sehr gerne auf dem Rücken in der Sonne und lässt sich von den Strahlen wärmen. |
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| Cassi mag sehr gerne Nassfutter mit Thunfisch oder Hühnchen, Hähnchenbrust roh oder gekocht mit kleinen Nudeln und Brühe. Sie sitzt morgens als Erste am Frühstückstisch und fordert lautstark ihre Portion Putenbrust, Kochschinken oder Schweinebratenaufschnitt. Sie bedient sich auch schon mal selber, wenn es ihr zu lange dauert, bis wir ihr was geben. Sie spielt sehr gerne mit dem Da Bird und springt hoch in die Luft voll Übermut. Auch mit kleinen Bällchen tobt sie ausgelassen herum, es ist eine Freude, sie dabei zu beobachten. |
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| Ich finde der Name Cassiopeia passt sehr gut zu ihr, denn das Sternbild der Cassiopeia ist eine kleine Konstellation am Sternenhimmel, die aber sehr hell strahlt. Da meine Cassi mit ihren 3,2 kg Leichtgewicht eine kleine, zarte Birmaschönheit ist, passt der Name sehr gut zu ihr. |
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| In der griechischen Mythologie gibt es auch eine Cassiopeia, die Mutter der Andromeda. Diese Cassiopeia war so vermessen, sich schöner zu finden als die Meernymphen des Poseidon. Ihre Tochter Andromeda sollte für ihre Mutter büßen und Poseidon wollte sie dem Meerungeheuer opfern. Irgendwie ist sich meine Cassi auch ihrer Schönheit bewusst, vor allem, wenn sie frisch gebürstet wurde. Dann stolziert sie vor uns her wie eine kleine Beautyqueen um uns zeigen wolle, wie schön sie ist. |
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| Sie ist ein anhängliches Seelchen, das ihre Menschen für sich haben möchte und sich in unsere Arme schmiegt, laut schnurrt und zärtlich unsere Hände leckt. |
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| Cassiopeia ist eine wunderbare, liebeswerte Birmakatze. Ich liebe sie sehr. |
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| Hier gibt es weitere Fotos von mir, schaut doch mal vorbei |
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